Ein unverplanter Sommerabend im Schwarzwald

Ein unverplanter Sommerabend im Schwarzwald

Ein unverplanter Sommerabend im Schwarzwald

(Der Beitrag enthält Werbung)

Alle ToDo’s erledigt, keine Verabredung und kein Termin. Das ist doch eigentlich ganz herrlich, oder? Besonders, wenn das Wetter zu schön ist, um sich mit Netflix oder dem daily Abendkrimi unter der Bettdecke zu vergraben. Ein freier Abend also. Ich hatte Lust einfach auf ein wenig frische Luft und irgendwo draußen die letzten Sonnenstrahlen des Tages einzufangen. Aus dieser Idee wurde ein richtig stimmungsvoller Abend mit einem kleinen Picknick auf der Wiese und unseren leckeren Kirschen aus dem Garten.

Ich bin ja ein ziemlich verplanter Mensch und irgendwie schaffe ich es ständig  irgendwas zu tun oder etwas zum tun zu finden. Kommt dir das bekannt vor? Oder bist du eher die relaxte Sorte Mensch? Na ja egal, mich zwirbelt jedenfalls ständig etwas umher. Jochen sitzt derweil irgendwo  gemütlich und schaut dem Treiben gerne zu. Darum hab ich ihn heute einfach mal geschnappt und mein Lockstoff war ein gut gefüllter Picknickkorb mit einer Flasche Gin Wonderleaf – alkoholfrei – natürlich, sonst lägen wir wahrscheinlich jetzt noch im Gras …

Unser kleiner Spaziergang führte uns unterhalb der Schanzanlage- Sternenschanze – über die Jungviehweiden. Vorbei an duftendem Thymian und herrlichen Wildkräutern auf der Wiese. Im Herbst sind wir oft mit den Kindern hier oben, weil das eine gute Stelle für das Drachensteigen ist. Es ist kaum weit entfernt von unserem Haus, vielleicht 20 Minuten zu Fuss…? Eigentlich ein kleiner Spaziergang, aber es geht ja, um das schöne Plätzchen zu genießen. Frei, an der frischen Luft und außer den Grillen, die am Abend zirpen, gibt es keine Geräusche.

 

Die  kleinen Dinge….

Vielleicht braucht es manchmal gar nicht mehr? Vor einiger Zeit hatten wir alle das Gefühl auf unendlich vieles in unserem Alltag verzichten zu müssen. Auf das Reisen, Essen gehen, in der Lieblingskneipe Freunde treffen… uvm. Diese Zeit hat uns erfinderisch gemacht uns auf viele neue Ideen mit sich gebracht und uns auch manchmal viel  frei-verfügbare Zeit geschenkt. Wir haben einiges für uns hier nicht so schlimm erlebt, außer das uns unsere Gäste, IHR, sehr gefehlt haben. Wir waren oft glücklich, einfach in Ruhe die aufregenden Tage während Corona ausklingen zu lassen. Es war oftmals schönes Wetter, wir haben viel im Garten und an den Häusern gearbeitet und natürlich gewartet, was passiert.

Auch heute sitzen wir einfach mal wieder draussen und lassen den Abend ausklingen, so einfach. Unsere Region mitten im Biosphärengebiet ist so unendlich groß und vielfältig und hier am Fuße des Belchen (1414 m) einfach atemberaubend schön. Wer etwas Ruhe sucht, kommt gerne hier zu uns. In der Regel gibt es auch bei schönem Wetter und wenn viele Wanderer unterwegs sind, tolle Plätze die man ganz für sich alleine erobern kann. >> Extratipp: unter der Woche ist es am schönsten!

Der laue Sommerabend in Kombination mit der pfirsichfarbenen Sonnenuntergangsstimmung und dem edlen Drink auf der duftenden Wiese, entlassen uns glücklich nach Hause. Man muss die Schönheit nur in den kleinen Dingen suchen.Sie liegen so nah, um die Ecke, und manchmal versteckt im kleinsten Detail.

 

 

Alkoholfreier Genuss

>> mit 18 Botanicals destiliert und rein vegan

Asian Cherry mein Favorit

5 cl  Wonderleaf

5 cl Thomas Henry Cherry Blossom

5 cl Jasmin Tee (kalt)

 

#wonderleaf #siegfriedgin #nonalcoholic #alkoholfrei #alkoholfreiecocktails #vegan #bylmeetswonderleaf @siegfriedgin @brandsyoulove.de

 

 

 

Gin Gin! And a lot’s of Ginspirtations @Lieblingsort.
Nadine

Falsche Schwarzwälder und Sonnenuntergang am Belchen

Falsche Schwarzwälder und Sonnenuntergang am Belchen

Falsche Schwarzwälder und Sonnenuntergang am Belchen

Die Weihnachtszeit ist bekanntlich eine der schönsten Jahreszeiten, oder? Bereits im ruhiger werdenden Herbst beginnt man sich gedanklich auf die schöne Zeit einzustimmen und träumt von der weißen Weihnacht. Auch ich muss sagen, dass mich der romantische Gedanke alljährlich einholt und ich mir nichts sehnlicher wünsche, als leise rieselnden Schnee und läutende Glocken zur Christmesse und ein nach Weihnachtsgebäck duftendes Haus.

Mit der weißen Pracht hat es dieses Jahr endlich wieder einmal geklappt. Bereits Mitte November hat es begonnen zu schneien und seither hat sich eine stabile Schneedecke in den Höhenlagen des Schwarzwaldes breit gemacht. Alleine darum bin ich dankbar, das ich in Neuenweg am Belchen zwischen 800 und 900 m.ü.M. wohne. Um genau das genießen zu können.

Es ist aber nicht nur der Schnee, den wir hier auf dem Land genießen, sondern auch die Ruhe. Neuenweg liegt ein wenig abgelegen und versteckt zwischen Schönau und dem Münstertal, der Schwarzwaldhype geht weitgehend an uns vorbei und auch der Skitourismus begrenzt sich hier auf Ruhe und Erholung-Suchende Schneeschuhwanderer und Langlauffahrer. Gut so. Es gibt dir Raum für deine eigene Entdeckungen und um dir ein eigenes Bild vom Schwarzwald zu machen, fernab der Klischees.

Einem dieser Klischees aus dem Schwarzwald möchte ich dennoch heute besondere Aufmerksamkeit schenken. Ich gebe zu, das ich weniger gern Süß esse, aber ich liebe es, die kleinen und großen Leckereien zuzubereiten.

100.000 Sterne und Tortenfieber

  Nachdem ich bereits gefühlt 100.000 Sterne und Rentiere seit Beginn Dezember mit den Kindern ausgestochen habe, bin ich über den wundervollen Blog von Elena: http: lacrema-patisserie.com via Insta-Challenge gestolpert. Der Post einer Semi-naked Orangen-Rosmarin Torte liebevoll dekoriert mit kleinen Schleich-Rentieren hat mein Kräutergarten Herz höher schlagen lassen. Nachdem nun die Weihnachtsplätzchen–Bäckerei sich langsam erschöpft hat, wollten wir aber nicht untätig bleiben und voilà das Nachbacken ist tatsächlich gelungen. Ich muss an dieser Stelle bemerken, ich habe keinerlei Tortenerfahrung und hatte ordentlich bedenken, ob ich das überhaupt hinbekomme. Meistens ist es ja auch so, das trotz akribischer Befolgung der Anleitung irgendwie doch was schief geht, nicht gelingt, oder sonst irgendetwaswas nicht funktioniert. Nicht so mit diesem Rezept: http://lacrema-patisserie.com/orangen-rosmarin-torte   Da dachte ich mir doch ganz einfach, ob man daraus nicht auch eine Art Schwarzwälder-Variante machen könnte? Die Betonung liegt wirklich auf Variante. Den Mythos der Schwarzwälder-Kirschtorte will ich unter keinen Umständen antasten.
Ich gebe zu, das mich das Tortenfieber aus zwei wirklich banalen Gründen gepackt hat, wegen der Rosmarin-Sahne und der Deko. Irrsinnig, oder? Um zwei Rehe auf einer Torte zu dekorieren, zwei Stunden in der Küche stehen und Kuchen backen? Aber es hat mir riesigen Spaß gemacht. Wenn du Lust hast zum Nachbacken findest du das wundervolle Originalrezept bei Elena auf dem Blog. Für die Schwarzälder-Variante rührst du zusätzlich in den Marzipan-Biskuit Teig noch 100g geschmolzenen Kuvertüre (es dürfen auch übrig gebliebene Weihnachtsmänner sein) und ersetzt den im Rezept angegebenen Orangensaft mit Kirschsaft, sowie den Orangenlikör mit Kirschwasser, Für die Kuchenfüllung brauchst du noch ein halbes Glas Schattenmorellen, die du großzügig zwischen den Böden verteilst und auf der Kuppel als Dekoration verwenden kannst. Das ganze dann wie angegeben zubereiten. Danach kommt das Schönste, das Dekorieren. Deiner Fantasie ist hier keine Grenze gesetzt. Hand auf’s Herz es ist wirklich zu schaffen und mir wurde versichert das es richtig lecker schmeckt. Noah hat hierzu bereits eine Variante mit Fußball und Traktor in Bestellung gegeben (er konnte sich nicht entscheiden, was er eher möchte) und Zoe, wie sollte es auch anders sein, mit Pferden und Einhörnern. Mehr über die Schwarzwälder Kirschtorte Wenn du gerne mehr über den Mythos der Schwarzwälder-Kirschtorte erfahren möchtest, findest du auf dem Blog des Hochschwarzwaldes eine sehr ausführliche Beschreibung, die zudem sehr interessant zu lesen ist.

Vom Spaziergang zur Sonnenuntergangswanderung

Die schönste Zeit des Jahres die Ihren Höhepunkt an den weihnachtlichen Feiertagen hält, kann man entweder mit vollen Bäuchen liegend auf der Couch verbringen oder nachdem ich lange genug allen auf die Nerven gegangen bin, den Rest der Familie dazu begeistern eine Schneewanderung zu machen. Eigentlich wollten wir nur mal ganz gemütlich irgendwo um Neuenweg herum durch den Schnee stapfen, am Ende standen wir dann doch auf dem Belchen. Dadurch, das in den letzten Tagen eher Schneeschmelze angesagt war, war die Oberfläche des Schnees gut begehbar und auch ohne Schneeschuhe zum Wandern kein Thema für die Kids. Abenteuerlich wurde es dann allerdings beim Abstieg, den ich dann aus Sicherheitsgründen alleine gemacht habe.  Also, an dieser Stelle bitte nur für Geübte zum Nachmachen geeignet. Ab dem Hohkelch konnte man sogar, wenn man sich traute, auf dem Popo den Hang herunterrutschen.
Größte Belohnung für die schon etwas gewagte Tour war jedoch der atemberaubende Blick und der kurze Genussmoment bis zum Sonnenuntergang. Ich gebe zu, das ich dieses Erlebnis für mich so im Winter auch noch nicht hatte und ich bin sehr dankbar, das ich den Mut hatte, den Abstieg einfach mal alleine zu machen. Allerdings kenne ich den Weg sehr gut und ich rate dir, Aufstieg, wie Abstieg ausschließlich bei guter Kondition und geeigneter Ausrüstung zu machen. Der Weg am Südwesthang nach Neuenweg ist schmal und zum Teil unter den Schneemassen nicht auszumachen. Wenn du nicht aufpasst, wo du hintrittst, kannst du schnell mal abrutschen und wenn du die falsche Richtung einschlägst, kannst du dich in der Dämmerung schnell verlaufen.

Ich hatte jedenfalls enormen Spaß und wurde minütlich mit atemberaubenden Ausblicken belohnt, sodass ich immer wieder angehalten habe, um diese wunderschönen Momente einzuatmen und zu genießen…

Das war garantiert mein schönster Genussmoment, fernab der duftenden Weihnachtsküche in diesen Tagen.

Heimatliche Weihnachtsgrüße – Nadine

Links und Tipps:

https://www.badische-seiten.de/…/belchen-schwarzwald.php

http://lacrema-patisserie.com/orangen-rosmarin-torte

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